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Wer beraten werden will, kauft hier ein

Mittwoch, 08 Oktober 2014 00:00

Einzelhandel | Impuls-Sprecher Anselm Schaber und Wirtschaftsförderer Alfred Becker finden etliche Reibungspunkte und die Erkenntnis: Immenstadt hat etwas zu bieten – wie am verkaufsoffenen Feiertag. Da zeigt sich die Stadt von ihrer besten Seite

Immenstadt: Was wird aus der Einkaufsstadt Immenstadt? Die Diskussion um ein Verkehrskonzept klemmt. Am Bräuhausplatz, am Marienplatz, in der Luitpoldstraße, an der Sonthofener Straße und am Badeweg sieht man tote Schaufenster oder  Zu-Vermieten-Schilder. Nahversorger wie Obst-Häusler sind aus dem Stadtkern verschwunden oder werden verschwinden. Andererseits lockt die Stadt nach wie vor mit einem breiten Angebot von Fachgeschäften und guter Beratung. Der neue Impuls-Vorsitzende Anselm Schaber und Immenstadts Wirtschaftsförderer Alfred Becker finden im Gespräch darüber etliche Reibungspunkte. In einer Sache sind sie sich aber einig: Immenstadt hat Potenzial. Man muss es nur vermarkten.

Schaber: Handel ist Wandel. Ein Einzelhändler muss erst mal selbst schauen, dass der Laden läuft. Die, die ihre Basis gepflegt haben, stehen auch jetzt gut da. Wo man abgewartet hat, gibt’s Probleme. Zu einem Unternehmer gehört, dass er sich voll reinhängt. Das ist bei manchen schon ein Problem. Darüber hinaus erwarten wir aber von der Stadt mehr Initiative: Jetzt haben wir den lange geforderten Wirtschaftsförderer. Da muss jetzt was gehen. Man sieht doch, wie es dahinsiecht. Deshalb frage ich: Was macht die Stadt? Wo sieht sie ihre Pflichten? Mir fehlen klare Ansätze. Es passiert nichts.

Becker: Die Wirtschaftsförderung hat vor einem Jahr von Null an die Arbeit aufgenommen. Das ist ein zartes Pflänzchen. Ich sehe schon konkret gute Ansätze in einem neuen Stil der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Einzelhandel in  Immenstadt. Die Stadt kann aber zum Beispiel beim Thema Leerstände immer nur begleiten, beraten und moderieren – und versuchen, Immobilienbesitzer und Mieter zusammenzubringen.

 

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